Facebook, YouTube, Instagram, Yoga- und Fitnessmagazine – überall finden wir wunderschöne Yogaladies, welche sich in vollendeter Form bewegen. Es gibt Bilder und Videos von den tollsten Yogahaltungen, bei denen wir manchmal ganz ehrfürchtig die Luft anhalten und denken: DAS kann ich nicht.

Die Gefahr, dass Du genau deswegen niemals in eine Yogaklasse gehen wirst, ist groß. Genauso groß wie die Gefahr, dass du – wenn du in einer Yogaklasse bist – ein Gefühl von „nicht gut genug sein“ entwickelst. Und das ist schade!

Denn Yoga bedeutet eben nicht, in perfekter Haltung und dazu noch edel durchgestylt auf der Matte zu posen.

Im Yoga geht es darum, mit welcher inneren Haltung Du praktizierst. Die äußere Haltung darf dabei durchaus unperfekt sein!

Es geht darum, mit ganz viel Hingabe in die Haltungen einzutauchen, zu schauen, wie die Asana wirkt, was passiert in deinem Körper, wie verändert sich dein Atem. Welche „Kommentare“ spielt dir dein Verstand dazu ein… Wahrnehmung auf allen Ebenen – ohne zu urteilen, ohne zu werten.

Mit der Zeit kommst du so in Kontakt mit dem wichtigsten Menschen auf der ganzen Welt – mit dir selbst.

Wenn du dich vollständig einlässt auf eine Yogahaltung, welche durchaus ganz einfach sein kann, dann bist du 1000x mehr im Yoga als ein Yoga-Model, welches im Superspagat sitzt, weil es vielleicht schon 15 Jahre Ballett hinter sich hat….

Also schau nach dir, schau, dass du deine Yogapraxis achtsam gestaltest. Löse dich von der Idee, dass die Haltung perfekt sein muss. Unperfekt ist perfekt.

Schreib mir gerne, wie deine Meinung dazu ist. Ich freu mich drauf.

Namasté – Deine Kathrin